Der 18. Mount-Hugo-Cup … Drucken E-Mail

…ist auch vom Regen nicht zu stoppen.

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Mancher Beobachter und Neuling der Szene traute seinen regenbeschirmten Augen nicht. Auch durch einige kräftige Schauer ließen sich die Beach-Volleyballer+innen am letzten Wochenende nicht im geringsten beeinflussen und spielten manch‘ spannenden Ballwechsel in der großen Sandkiste auf dem Sportplatz des MTV.

„Ist halt weniger Beach und mehr Nordseestrand“ – so der lakonische Kommentar eines Akteurs.IMG_0457_640x427

Reiner Ahnert führte Spieler und Zuschauer auch beim 18. Geburtstag „seines Babys“, wie er mit berechtigtem Stolz dieses Turnier liebevoll nennt, mit launigen Kommentaren durch die Veranstaltung.

Sehr knapp ging es bereits in der „Jeder-gegen-Jeden“-Gruppenphase zu. Wobei „gegen“ das falsche Wort ist, denn der freundschaftliche, lockere Umgang war jederzeit zu spüren - hier spielten Spaß-Teams miteinander. In jeder der beiden Gruppen waren letztendlich drei Teams mit 12:2 Punkten an der Spitze. Laut Reglement mussten nun die insgesamt erzielten Spielpunkte über den Einzug in das Halbfinale entscheiden – in der einen Gruppe war es nur ein klitzekleines Pünktchen mehr.

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Das spannende Finale entschieden letztendlich die „Rolling-Stones“ für sich. Diese Mannschaft ist die einzige, welche an allen bisher 18 Turnieren teilnahm und zum dritten Mal siegte. Die Dinos entstanden damals aus einer lockeren Kumpel-Kegelgruppe im Deutschen Haus. Heute ist von den Gründungsmitgliedern keines mehr aktiv, aber als Motivatoren am Sandkasten stets willkommen.

Die zweitplatzierten „Han(g)over“ waren die Newcomer des Turniers. Sie wurden mit dem inoffiziellen Titel „schönstes Trikot“ gekürt, da sie „oben ohne“ mit dem Teamnamen direkt auf die Brust gemalt jedem Wetter trotzen.

Ihr Kommentar zum Finale: „ Wer uns besiegt, obwohl wir im ersten Satz mit 10:3 geführt haben, der ist verdient Cup-Sieger.

Die „Rolling Stones“ bekamen also unter dem Applaus der vielen Zuschauer von Reiner Ahnert und Frank Pooch neben der Siegprämie den neuen Wanderpokal überreicht.

Der alte war mit 17 eingravierten Namen „voll“ und verbleibt nun beim MTV. „Den aktuellen Wanderpokal sehen wir ja nur zwei Tage im Jahr“, so Frank Pooch.

Rolling Stones

 

Zum Trost für die obligatorische Sektdusche bekam Rainer Ahnert die Siegerprämie der „Rolling Stones“ – immerhin ein dreistelliger €-Betrag – als Spende für die Volleyball-Jugendabteilung zurück.

Die Spieler der „Parksünder“ bedauerten, dass sie ihren Vorjahressieg nicht wiederholen konnten. Dazu trug nach ihren Worten die zu kurze Vorbereitung auf die Finalspiele bei, denn die Beach-Party endete ja bereits um 4 Uhr morgens, da kann man ja nicht richtig warm werden.

Allerding zeigt es auch den besonderen Reiz dieses traditionellen Turniers.

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Der Spaß steht im Vordergrund, die Atmosphäre, das fröhliche Miteinander der unterschiedlichsten Menschen. Es wurde zwar nach jedem Ball gehechtet, kein Punkt wurde freiwillig hergegeben, Blöcke stellten sich den Schmetterbällen entgegen und jeder Sieg wurde bejubelt. Aber Missstimmung wurde auch bei stärkstem Regen nicht beobachtet.

Neben den sportlichen Aspekten gab es auch Sieger bei der Spendentombola, die von unseren Unterstützern mit interessanten Preisen gefüllt war.

Und es zeigt die Bedeutung diese Beachvolleyball-Turnieres, das jetzt schon Sportreporter Interesse zeigen und über uns berichten. Folgender Link zeigt nicht nur ein Bild vom Gewinner des Fernsehgerätes, sondern auch ein Video und viele andere Profi-Bilder vom Turnier: www.altkreisblitz.de

Diese Link ist unbedingt zu empfehlen!

manfredhoppstock